AK 30 I in WM Fieber: Der Zug hat (k)eine Bremse(n)!?
Lokführer Henning Off lotste sein Team zum Golfclub „Ravensberger Land“, der sportliche 1,5 Stunden Richtung Ostwestfalen die A2 runter liegt.
Die aufgrund der Hitze um eine Stunde vorgezogene Startzeit ist final nicht bei allen Spielern angekommen, einige Flights sind „zu zweit“ unterwegs gewesen. Die Spieler aus Teutoburg haben diese Änderung anscheinend intern nicht korrekt weitergegeben bekommen, so dass nur drei Spieler von ihnen überhaupt pünktlich zu Tee 1 gesprintet kamen. Das bedeutete am Ende leider 0 Punkte für Teutoburg und somit einen Dämpfer für die Aufstiegsambitionen.
Bei uns im Team hat Tommy „Undav“ Neumann am besten bei 35° im Schatten geliefert. Leider waren es auf den letzten beiden Löchern Bogey und Doppelbogey, so ist es „nur“ eine 74 geworden
Für Westerwinkel spielten:
Thomas Neumann 74
Thomas Schönfeld 84
Kay Tepper 84
Holger Lindner 87
Henning Off 89
Jens Hölscher 94
Bedeutet als Tagesergebnis dritter mit 67,5 über CR.
Somit sind wir nach Spiel 3 im Mittelfeld der Tabelle (Platz 4) und der Zug hat vielleicht doch eine Bremse!? Die Tabelle:
Widukind Land – 15 Punkte
Stahlberg 1 – 13 Punkte
Teutoburger Wald 1 – 12 Punkte
Wasserschloss Westerwinkel 1 – 11 Punkte
Brückhausen 1- 6 Punkte
Ravensberger Land – 5 Punkte
Jens „Schlotterbeck“ Hölscher
Was erlauben AK30?
Frei nach der Rede von Giovanni Trapattoni stellen wir uns diese Frage.
Heimspiel. Bestes Wetter. Der Platz in gutem Zustand. Die Rahmenbedingungen hätten besser nicht sein können. Und genau das war das Problem. Denn die beiden AK30‑Mannschaften passten nicht ins Bild. Die Sonne lachte – die Scorekarten eher nicht.
Man hatte sich beim Heimspiel viel vorgenommen. Sehr viel.
Doch geliefert wurde wenig.
Die beiden AK30 haben gespielt wie Flasche leer.
Vielleicht lag es am Alkoholverbot, das der Golfverband NRW kürzlich bei Ligaspielen ausgerufen hat. Früher das ein oder andere Kaltgetränk zum Runterkommen, heute nur Wasser und River Iso aus dem Aldi. Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache – beziehungsweise eine traurige. Fragen über Fragen.
Die erste Baustelle: die Abschläge.
Besonders eindrücklich das Beispiel Tim „Brudi“ Zurstraßen. Auf Bahn 10 (von dort startete die AK 30 II) gleich zwei „Sicherheitsschläge“ ins Aus. Erst der dritte Versuch dann mit dem Driver (auf den wechseln nur sehr erfahrene Spieler, wenn schon zwei Bälle in die Gräfte geflogen sind) brachte Erlösung: Der Ball lag einen Zentimeter vor dem Aus rechts, das ist Zittern auf höchstem Niveau und der Brudi startete mit einer flotten 10 auf Bahn 10.
Bei anderen war es eher das Spiel auf dem Grün.
Dominik „Bäm Bäm“ Marx zeigte einmal mehr, dass sein langes Spiel technisch sauber, kraftvoll und elegant ist. Ein Virtuose an den langen Schlägern. Leider gab es auf dem Grün anscheinend Schwitzehändchen: Sieben Putts ausgelippt. Der Putter eiskalt.
Und dann gibt es diese Geschichte, die man eigentlich niemandem erzählen möchte – aber sie gehört zur Wahrheit. Augenzeugen berichten von einer gespielten 64. Klingt gut. Sehr gut sogar. Leider wurde diese 64 nach neun Bahnen erreicht. Nicht nach 18. Dazu kamen Gerüchte über Sockets (auf schottisch übrigens „Shank“). Ein Wort, das man auf dem Golfplatz nicht hören möchte. Kopf hoch!
AK30 I
- Off Henning – 85 Schläge
- Dennis Närdemann – 85 Schläge
- Thomas Schönfeld – 87 Schläge
- Timm Kober – 91 Schläge
- Holger Lindner – 92 Schläge
- (Kay Tepper – 93 Schläge)
AK 30 II
- Markus Hohefeld – 91 Schläge
- Jens Hölscher – 92 Schläge
- Dominik Marx – 93 Schläge
- Sebastian Mischke – 95 Schläge
- Tim Zurstraßen – 103 Schläge
- (Kristoff McDougall)
Tabelle AK 30 I
Platz 1: Teutoburger Wald 1 – 12 Punkte
Platz 2: Widukind Land – 9 Punkte
Platz 3: Stahlberg 1 – 8 Punkte
Platz 4: Wasserschloss Westerwinkel 1 – 7 Punkte
Platz 5: Brückhausen 1 – 4 Punkte
Platz 6: Ravensberger Land – 2 Punkte
Tabelle AK 30 II
Platz 1: Werne – 9 Punkte
Platz 2: Münster‑Tinnen 2 – 9 Punkte
Platz 3: Nordkirchen – 6 Punkte
Platz 4: Wasserschloss Westerwinkel 2 – 4 Punkte
Platz 5: Jammertal – 2 Punkte
Fazit:
Heimspiel? Ja.
Wetter? Ja.
Platz? Ja.
Leistung? Nein.
So kann es nicht bleiben.
So darf man nicht spielen.
AK30 ist besser als das – und wird es beim nächsten Spieltag zeigen. Auch, wenn das Thema „Aufstieg“ für beide Teams in weite Ferne gerückt ist.
Dann bitte nicht mehr wie Flasche leer.
Vielen Dank übrigens an die Helfer der AK50 / 65 und Spielführer Bernd Beppo Löcke, die eine pragmatisch, aber dennoch sehr leckere und gelungene Bewirtung organisiert und durchgeführt haben.
Ich habe fertig.
Jens Hölscher, Aushilfsspieler und Autor des Berichts
Starker Saisonauftakt: AK30 des Wasserschlosses Westerwinkel überzeugt in Brückhausen
Mit einem echten Ausrufezeichen ist die AK30-Mannschaft des Wasserschloss Westerwinkel AK30 in die neue Saison gestartet. Beim ersten Spieltag auf der Anlage des Golfclub Brückhausen sicherte sich das Team einen hervorragenden 3. Platz – und das in einem stark besetzten Teilnehmerfeld.
Bei idealen Bedingungen auf der fantastisch gepflegten Anlage des GC Brückhausen präsentierte sich die Mannschaft geschlossen und kämpferisch. Besonders erfreulich: Alle Spieler konnten solide bis starke Ergebnisse ins Clubhaus bringen und damit die Basis für das Top-Ergebnis legen.
Allen voran zeigte Thomas Neumann mit einer starken 80er Runde die beste Leistung aus Westerwinkeler Sicht. Dahinter folgten Thomas Schönfeld (83), Henning Off (84) und Dennis Närdemann (85), die ebenfalls mit konstantem Spiel überzeugten. Komplettiert wurde das Mannschaftsergebnis durch Markus Hohefeld (88) und Timm Kober (89).
Die geschlossene Teamleistung und der starke Zusammenhalt auf und neben dem Platz waren letztlich entscheidend für den verdienten dritten Rang.
Mit diesem gelungenen Auftakt im Rücken blickt die AK30 nun voller Zuversicht auf die kommenden Spieltage – das Ziel ist klar: an diese Leistung anknüpfen und sich weiter vorne in der Tabelle festsetzen.
Henning Off
Kapitän AK30 1
AK 30 II startet die Saison im Jammertal
Die AK30II des GC Westerwinkel musste am ersten Spieltag auf der kurzen, engen und nicht einfach zu bespielenden Anlage im Jammertal/Datteln antreten. Bei 20 Grad und einem angenehmen Sonne/Wolken Mix spielten die Westerwinkler Jungs auf dem Par 58 Kurs eigentlich recht solide doch letztendlich reichte es nur zu einem 4. Platz. Es fehlten lediglich 4 Schläge zu Rang 3 aber das werden wir am 09.05.26 bei unserem Heimspiel wieder ausbügeln.
Es spielten:
Ragnar Kampmann (73)
Kay Tepper (76)
Kristoff McDougall (77)
Bastian Freise (78)
Dominik Marx (82)
Tim Zurstraßen (84)
Einen besonderen Dank an Sebastian Mischke der als Caddy unterstützt hat und den Platz im Vorfeld mit 3x Vorspielen genauestens analysiert hat.
Ragnar Kampmann